Presse

 

 

 

2008

Frühlingsgrüße

Alle Olfener Chöre stellten sich vor

Plattdütske Singekring

Der Plattdütske Singekring des Heimatvereins trat in seiner westfälischen Tracht auf. (Foto: Antje Pflips)

Vom jüngsten bis zum ältesten bestehenden Chor war die ganze Bandbreite Olfener Musikalität in der Stadthalle vertreten. „Frühlingsgrüße“ sandten acht Chorgemeinschaften in der Stadthalle aus und präsentierten sich - ein jeder mit zwei ausgewählten Liedern.

„Heute ist Olfen die Hochburg des Chorgesangs“, beschrieb Franz Frye dieses besondere Treffen. Er führte durch das Programm, überließ die einzelne Vorstellung jedoch den Chormitgliedern.

Repertoire und Aktivitäten

Diese informierten die Besucher über das Repertoire, Probestunden und gemeinsame Aktivitäten. Alle brachten zwei Liedbeiträge dar.

Der erst im September 2007 gegründete evangelische Kirchenchor unter der Leitung von Hans-Martin Wirtz hatte seinen ersten öffentlichen Auftritt außerhalb der Kirche.

Die Chorgemeinschaft 82 sang Lieder aus vier Jahrhunderten. Für den Liturgiekreis sei es Neuland, außerhalb der Kirche aufzutreten, sagte Andrea Schürmann. Er wurde vor 20 Jahren aus Jugendlichen und Erwachsenen gegründet. Einen Csardas und den alten Revuehit „Wir machen Musik“ trug der Kirchenchor St. Vitus schmissig und leidenschaftlich vor und bewies, dass er nicht nur geistliche Lieder singen kann.

Münsterländer Tracht

„Wir sind eine tolle harmonische Gemeinschaft und werden heute alles geben, auch ohne Männer“, kündigte Mathilde Sommer den Singkreis St. Marien an. Der Plattdütske Singekring trat in seiner schönen Münsterländer Tracht auf und sang – natürlich – auf Plattdeutsch. 25 Mitglieder von 20 bis über 60 Jahre zählt der Chor „Auftakt“. Singend kamen sie zur Bühne und vollendeten dort ihren Auftritt mit zwei neuzeitlichen Werken. Den Abschlusschor bildete der MGV Harmonia, der mit 143 Jahren der älteste Teilnehmer war.

Er hatte einen schwungvollen und launigen Wechselgesang und das „Nessun dorma“ von Puccini dabei. Die musikalische Begleitung lieferten am Klavier Andreas Lobisch, Karl-Heinz Gerdemann und Thomas Hessel. Der hatte einiges zu tun, denn zu fünf Auftritten lieferte er die Musik. Dabei verstand er es, sich der Chorkleidung individuell anzupassen und wechselte von bunter Krawatte und schwarzes Hemd zu Westfalenhemd, Halstuch und Holzschuhen, was ihm einen begeisterten Applaus bescherte.

Gäste und Chöre singen gemeinsam

Den Abschluss der Veranstaltung bildete das gemeinsame Lied aller Chöre und Gäste „Kein schöner Land“. Eine Wiederholung dieser Veranstaltung wünschten sich alle Teilnehmer.