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2013

Weihnachtlicher Jazz

Der Männerchor Harmonia geht beim Weihnachtskonzert neue Wege

Dienstag, 17. Dezember 2013, Ruhr Nachrichten

Weihnachtlicher Jazz

In der weihnachtlich geschmückten Stadthalle gab der Männerchor Harmonia sein Konzert.

Weihnachtlicher Jazz

Das Trio Con Sono begleitete die Sänger und bereicherte das Konzert mit eigenen Vorträgen.

Mit seinem Konzert brachte der Männerchor Harmonia am Samstag weihnachtliche Stimmung in die Stadthalle. Dabei wurden eher unbekannte Stücke gesungen, die dennoch für ein adventliches Ambiente sorgten.

Gleich mit dem ersten Stück nahm der Chor das Thema des frühen Abends auf. Mit "We Have A Dream" von Dieter Bohlen begrüßte er die Besucher zu seinem Konzert, das unter dem Motiv "Ein schöner Traum ist die Musik" stand. Mit dem Stück von Udo Jürgens "Ihr von morgen" wagte der Chor einen Ausblick auf zukünftige Generationen und vielleicht auch auf die Zukunft des Chores. Unter anderem hieß es: "... den Staub unter unseren Füßen wird der Wind verwehen, ihr von morgen werdet neue Wege gehen".

Zur stimmungsvollen Atmosphäre trug besonders das "Trio Con Sono" bei. Jutta Timpe, Klavier, Michael Rothkegel, Violine, und Chorleiter Dirk Franek, Cello, brachten traumhafte Melodien, gefühlvoll vorgetragen, zu Gehör.

Ebenso zeigten sie, dass bekannte Weihnachtslieder auch jazzig und swingend gut klingen. Dieser Mix tat gut, lockerte er doch die getragene und ruhige Stimmung erfrischend auf. "Joy to the world" von Händel wurde in dieser Form wohl selten gehört. Das "Gloria in excelsis Deo" erhielt eine sehr beschwingte Ausstrahlung.

Publikum singt mit

Das Publikum wurde in gemeinsamen Liedern mit eingebunden. Hier verließ sich der Chor auf die traditionellen Weihnachtslieder. Alle Jahre wieder, Süßer die Glocken nie klingen und Tochter Zion sangen alle lautstark mit. Textblätter halfen beim Mitsingen. Aber auch beim "Amen", dem letzten Lied, war das Publikum gefragt. Chorleiter Dirk Franek führte eine kleine Probe voran, bevor der Chor den Gospel anstimmte. Dem Publikum hatte es so gut gefallen, dass es nach einer Zugabe verlangte. Gerne trug der Männerchor sein "Hallejulah" vor, dass einen harmonischen Abschluss bildete.