Presse

 

 

 

2015

Harmonia und Harmonie gemeinsam

Bei Konzert des Chorkreises sangen die Gruppen erst einzeln — und am Ende zusammen

21. Juni 2015

Sommerkonzert Sommerkonzert

Mit Schwung und Dynamik hat der Chorkreis Lünen-Lüdinghausen sein 2. Sommer-Chorkonzert in der Olfener Stadthalle gestaltet: Chöre aus Olfen, Lünen, Nordkirchen, Lüdinghausen und Ascheberg zeigten am Wochenende Ausschnitte aus ihrem Repertoire.

Der angekündigte Selmer Chor musste absagen. Die Gesamtleitung hatte Dirk Franek aus Olfen. Durch das Programm führte Karina Selgrad, Kreisgeschäftsführerin.

Als Ausrichter begann der MGV Harmonia mit einem melodischen "Hallejula". Sie wünschten ihren Kuchen "Aber bitte mit Sahne", sangen von der Dancing Queen. Auf Wanderschaft, am liebsten nach Italien, gingen die Damen vom Frauenchor Stadtmitte-Lünen. Dabei waren ihre Gedanken frei und sie erwiesen Gott die rechte Gunst.

Gleich zu Beginn klatschte das Publikum beim Vortrag des MGV Harmonie aus Nordkirchen bei "Country Roads". Schwungvoll und mit viel Körpersprache starteten die Sänger den Evergrgreen "Ich war noch niemals in New York". Schon klatschten die Besucher im Takt mit, als Chorleiter Andreas Wenking abbrach: Es folgte ein neuer Text, der von der befreienden Wirkung des Singens handelte.

Die Sänger des MCL Sangeslust Lüdinghausen hörten auf den Ruf des Meeres und ließen die Leinen los, um hinaus ins Abendrot zu fahren. Danach ließen sie ihre Liebste mit dem Herzen grüßen, ohne zu vergessen, dass Fußball ihr Leben ist. Mit einem plattdeutschen Beitrag verabschiedeteten sich die Sänger.

Außergewöhnlich wie ihr Name präsentierten sich die White Sox aus Ascheberg. Zu Beginn stellten sie sich mit einem Rap vor. Viel Applaus erhielten sie ihren Einblick in das Sägewerk Bad Segewerk. Ein kräftiges "Jau" in den Gesang eingeworfen, quietschende Sägen und abgetrennte Daumen machten Chor und Publikum richtig Spaß.

Besonders bewies Martin Janning humoristisches Können bei seinen Anmoderationen, was dem Publikum gut gefiel. Eine schöne Geschichte von einem scheuen Rendezvous, ein Mischmasch aus Französisch und Deutsch, erzählten sie mit "Paris". Mit "Altes Fieber" von den Toten Hosen wäre ihr Auftritt zu Ende gewesen, wenn das Publikum nicht eindringlich Zugabe gefordert hätte. Es gab ein Geburtstagsständchen für ein Chormitglied des Frauenchores.

Zum Schluss kamen alle Chöre auf die Bühne und sangen mehrere Strophen des "Westfalenliedes".