Veranstaltungsarchiv

2016

Eine gute Planung ist alles

Eigentlich war die Radtour des MGV für den 3. September 2016 geplant. Aber man ist ja auch im hohen Alter noch flexibel und hat sie auf den 30. August vorverlegt. Wegen des Wetters!

Angemeldet hatten sich 21 Sänger. Gestartet, und das auch noch mit leichten Problemen - Erich Lohmann hatte sein Geld verlegt, Aybo Reershemius hatte Probleme mit dem Sattel - sind 14!! Gründe dafür waren vielfältig.

Radtour 2016

 

Aber Thorsten Kirstein, Eventmanager, verlor seinen Optimismus nicht und führte die Gruppe unerschrocken zum ersten Haltepunkt, den Bänken des Heimatvereins an der Straße „Zur Schafsbrücke“. Die Pause war nötig, denn Holger Planz und Erhard Schurmann zogen mit ihren Fahrrädern die Proviantwagen und die waren schwer beladen.

Nach ca. 1 Flaschenlänge wurde die zweite Etappe bis zum Hullerner Stausee in Angriff genommen. Auf den Bänken, bekannt schon aus der letzten Radtour, wurde ausgiebig gefrühstückt. Hier zeigte Thorsten seine breitgefächerten Qualitäten- er schmierte und belegte die mit gebrachten Brote mit gekochten und rohem Schinken. Schmalz war auch im Angebot. Jeder konnte sich richtig satt essen, und der von Erich Lohmann servierte Schnaps schmeckte dann doppelt gut.

 

Radtour 2016

 

Was nicht gegessen wurde, packte er wieder in die Kühltasche. Reserve für die Rückfahrt. Fietje Sube musste sich leider verabschieden. Er wurde zu Hause gebraucht. Da waren es noch 13!

Vorbei am Restaurant „Heimingshof“ führte die Route entlang des nördlichen Ufers des Halterner Stausees. Gegenüber der Stauseeinsel wurde die dritte Pause eingelegt. Ein zufällig vorbei fahrendes Kutschengespann, von Haflingern gezogen, kehrte um und leistete den Sängern Gesellschaft. Der Fahrer und seine beiden Begleitpersonen aus Lippramsdorf wurden zu einem Getränk eingeladen und mit dem Lied „Bajazzo“ verabschiedet.

 

Radtour 2016

 

Weiter führte die Radtour vorbei am Restaurant „Alte Mühle“ durch den Westuferpark, hier hatte Erhard einen kleinen Unfall mit seinem Anhänger, zu „Jupp unner de Böcken“. Wie erwartet war hier Hochbetrieb, und so verzichteten einige Sänger auf das Mittagessen. Es waren ja noch Reste vom Frühstück da.

 

Radtour 2016

 

Die Rückfahrt, wieder vorbei am „Heimingshof“, wurde noch einmal durch eine kurze Pause am Hullerner Stausee unterbrochen. Drei Waltroper Wanderer konnten hier vor dem „Verdursten“ gerettet werden. Sie wurden mit Gratiswasser versorgt.

 

Radtour 2016 Radtour 2016

 

Leider verließen auch hier vier Radler die Gruppe. Häusliche Verpflichtungen waren der Grund. Jetzt waren es nur noch 9!

Über den „Alten Postweg“ radelten die Sänger Richtung Olfen. Eine Panne an Karl Norks Rad sprengte auch diese Gruppe. 4 versuchten zu helfen, 5 fuhren vor, um einen weiteren Pausenplatz zu finden. Da Karl sich nicht lange mit dem Flicken des Schlauchs aufhielt, sondern sofort einen neuen einsetzte, war er schnell wieder auf dem Rad und die Fahrt konnte weiter gehen.

Kurze Zeit später trafen sie mit der Vorhut, die einen Rastplatz gefunden hatte, wieder zusammen. Zum Glück war Erhard noch mit seinem Proviantwagen da, und so konnte noch einmal der Durst gelöscht werden.

Ganz Harte sprachen hier noch davon, einen „Absacker“ in der Gaststätte „De Paot“ zu nehmen. Eigentlich war die Mehrheit auch dafür. Letztlich standen aber nur noch 2! am Tresen. Michael Irmen, er musste noch nach Lünen und wurde von seiner Frau abgeholt, und Aybo Reershemius.

Eigentlich war alles super! Die Organisation perfekt; das Wetter und die Stimmung o.k. und alle sind wieder gesund in Olfen angekommen. Leider erinnerte die Fahrt ein wenig an die 10 kleinen Negerlein.

Bericht: Aybo Reershemius
Fotos: Herbert Rotte