Unsere Stiftungsfeste

Einführung

Unsere Stiftungsfeste sind unsere jährlichen Feiern zur Erinnerung an die Gründer unseres Chores, die sich im Jahre 1866 in Olfen zusammengesetzt haben, um gemeinschaftlich zu singen.

Bei unseren Stiftungsfesten singen wir aktuelles als auch älteres Liedgut. So bieten wir jüngeren Künstlern die Möglichkeit ihr Können zu präsentieren.

Traditionell endet jedes unserer Stiftungsfeste mit dem Lied

In Olfen hier, beim MGV,
da laß' Dich ruhig nieder,
da geh'n nur frohe Menschen hin,
und hören uns're Lieder.

Und war's du erst ein paar Mal da,
dann sag'st auch du beim Geh'n,
in Olfen hier beim MGV, da gibt's ein Wiederseh'n,
in Olfen hier beim MGV, da gibt's ein Wiederseh'n

2016

Beliebte Klassiker aus Männermund

MGV interpretierte bekannte Stücke in dem ihm eigenen Stil / Salonorchester aus Lünen begleitete

150 Jahre und kein bisschen leise: So könnte der Männergesangverein Harmonia 1866 Olfen beschrieben werden. Da ist zum einen das Jubiläumskonzert, mit Musik von Dieter Bohlen bis Ralph Siegel, von Paul Lincke bis James Last. Da sind aber auch die vergangenen Tage und Wochen, in denen der Männergesangverein auf sich aufmerksam machte.

Mit riesigen Plakaten an den Ortseingängen, Aushängen in den Geschäften, Kartenvorverkauf warben die knapp 35 Herren für ihren Verein. Und feierten nun einen Empfang, ein Konzert und eine Kranzniederlegung zum 150. Geburtstag der Gruppe.

Bei aller Vorbereitungsarbeit war das Konzert für die Sänger der wichtigste Part des Jubiläums: Schließlich geht es den Sängern vor allem ums Singen. Das taten sie am späten Samstagnachmittag, vor rund 270 Besuchern in der Stadthalle. Die wollten hören, was die Sänger in den vergangenen Wochen geprobt hatten. Und was sie hörten, gefiel ihnen: Schnell klatschten sie mit, leise wurde hier und dort mitgesungen.

„Das gefällt den Menschen“

„Die bekannten Stücke ‚Theo, wir fahr’n nach Lodz!‘ oder ‚Immer wieder sonntags‘ oder die Paul-Lincke-Stücke – das gefällt den Menschen“, sagten mehrere Besucherinnen übereinstimmend. Hans-Jürgen Lübke führte mal wieder durch das Programm.

Erstmals traten die 24 Sänger in ihrem neuen Outfit auf: dunkelblauer Blazer, rotes Tuch, graue Hose. „Unser weißes Sakko war alt genug“, meinte Vorsitzender Heinz Leitmann während des Empfangs am Tag zuvor – dort noch in alter Kluft. „Das passt eher zum Käptn‘s Dinner auf einem Kreuzfahrtschiff.“ So sang der MGV am Samstag im neuen Sänger-Anzug „Wir zwei fahren irgendwo hin“ und „Dschingis Khan“. Unterstützt wurden sie vom Salonorchester Lünen. Die neun Instrumentalisten begleiteten die Männer während des Gesangs, spielten aber auch ihre eigenen Vorträge. Mit dabei Chorleiter Dirk Franek und sein Cello. Mit Walzer- und Foxtrottmelodien, mit einem Tango und dem Radetzky-Marsch hatten sie das Publikum schnell auf ihrer Seite.

Rufe nach Zugaben

In den fünf Probe-Monaten hatten Chorleiter Dirk Franek und seine Männer nicht sehr viel Zeit, das Programm auf die Beine zu stellen. Der Applaus am Samstag und die Rufe nach einer Zugabe zeigten den Sängern aber, dass sie ein gelungenes Programm auf die Beine gestellt hatten.

2006

Chor singt voller Hingabe

Umjubeltes Jubiläumskonzert des MGV Harmonia in der St. Vitus-Kirche

Ein wahrhaft würdiges Konzert zum 140-jährigen Jubiläum veranstaltete der MGV Harmonia am Sonntagnachmittag in der übervollen St. Vitus Kirche. So kraftvoll, dynamisch, voller Begeisterung und Hingabe war der Männerchor noch nie zu hören gewesen.

Es war ein einziges Vergnügen, den außergewöhnlichen Vorträgen zu lauschen. Für dieses Jubiläumskonzert war der Chor über sich hinausgewachsen. Überwiegend neue Stücke, im ersten Block sogar englisch sprachige, wunderbare spirituelle Gesänge waren mit dem neuen Chorleiter Karl-Heinz Gerdemann einstudiert worden. Er verstand es, in dem Gesang die unterschiedlichsten Gefühle aufleben zu lassen. Einfühlsam, temperamentvoll, leise oder voller Volumen. Der MGV schien nur in der Stimme zu leben. Wunderbare Gospels wie „Jailer“ oder „Steel away“ und „Lord have mercy“ gehörten ebenso zum Repertoire wie „Vater behüte“ und „Wo die Liebe wohnt“.

Glanzpunkte

Zu dem fast zweistündigen Programm hatte sich der MGV viele weitere erstklassige Mitwirkende eingeladen, die jeder für sich einen Glanzpunkt setzten. Der Ruhr-Kohle Chor unter der Leitung von Gerhard Rabe beeindruckte mit seinen ebenso kraftvollen wie leidenschaftlichen Vorträgen. Einzigartig passten sich die Sologesänge in das Konzert ein. Herausragend war die Bariton-Stimme von James Tolksdorf. Aber auch das Bass-Solo von Hans Stipping und das Tenor-Solo von Hans Jürgen Lübke vom MGV fügten sich hervorragend in das Konzert ein.

Für ein Aufwirbeln der Gefühlswelt sorgten Albert Eichberger auf der Trompete und Harald Jüngst an der Orgel mit dem Stück „Dialog“ von Lubos Viser, das zur Erinnerung an den „11. September“ gespielt wurde. Eine weitere Bereicherung war die Instrumentalgruppe St. Vitus unter der Leitung von Elisabeth Eckmann, die unter anderem Stücke von Bach und Händel gefühlvoll umsetzten. Zu den begleitenden Instrumenten gehörte auch das Kontrabass, auf dem Christoph Gerdemann sein Können unter Beweis stellte.

Am Ende bedankte sich der Vorsitzende Herbert Rotte bei allen Mitwirkenden. „Neun Monate haben wir uns auf dieses Konzert vorbereitet. Unser Chorleiter hat es geschafft, dass wir dieses Konzert ohne Text gesungen haben. Das hat es in der Geschichte noch nie gegeben“, zeigte sich Herbert Rotte voller Stolz. Er lobte die tolle Akustik der Kirche und drückte seine Freude über die große Resonanz aus. Bravo-Rufe und der anschließende Applaus sprachen für sich. – em

 

 

2005

Stiftungsfest des MGV „Harmonia“ am 3. Dezember 2005

 

2004

Stiftungsfest des MGV „Harmonia“ am 13. Nov. 2004

13. November 2004, Ruhr Nachrichten

Ehrung der Sänger Erich Lohmann und Albert Volle für 40-jährige Mitgliedschaft im Verein. Die Ehrung nimmt der Vorsitzende des Sängerkreises Lünen-Lüdinghausen vor: Otto Retzlaff.

Das sogenannte Blechbläser-Quintett „Just for Brass“ spielt mit zwei Trompeten, einem Horn, einer Posaune und einer Tuba.. Gegründet hat sich das Ensemble 1992 an der Musikschule Dortmund.

Es spielen:

Für die musikalische Unterhaltung beim anschließenden, gemütlichen Teil des Abends sorgt das Mitglied des MGV Harald Brichta. Dann darf das Tanzbein geschwungen werden.

 

„Musik ist die Sonne für die Seele,
Musik erreicht spontan die Herzen der Menschen
und schlägt Brücken über die Grenzen.“

Meine sehr verehrten Damen und Herren,
ich möchte sie am heutigen Stiftungsfest recht herzlich begrüßen.
Wir feiern heute traditionell unser 138. Stiftungsfest, und es freut uns sehr, daß so viele unserer Einladung gefolgt sind.

Ganz herzlich begrüße ich unsere neue stellv. Bürgermeisterin Barbara Finke mit ihren Mann.

Von der katholischen Kirchengemeinde begrüße ich unseren Herrn Pastor, Bernd de Baey.

Ein herzliches Willkommen auch Herrn Pastor Melchers, von der evangelischen Kirchengemeinde.

Ganz besonders begrüße ich den 1. Vorsitzenden des Sängerkreises Lünen-Lüdinghausen, Herr Otto Retzlaff mit seiner Frau.
Er wird heute Abend zwei Sangesbrüder ehren, die 40 Jahre im Chor singen. Er überreicht ihnen eine goldene Ehrennadel und eine Urkunde des NRW Sängerbundes.

Den Vorsitzenden des MGV Harmonie Nordkirchen Willi Naber, begrüße ich herzlich.

Herzlich möchte ich begrüßen alle Vertreter der Vereine und besonders Gräfin Heidi vom Roten Kreuz die heute zu uns gekommen sind.

Am Flügel begleitet uns, Frau Ursula Liebl. Ursula herzlich willkommen.

Unterstützt werden wir heute in unserem Programm, von dem Blechbläser-Quintett „Jost for Brass“ aus Dortmund. Meine Herren herzlich Willkommen.

In besonderer Weise freuen wir uns daüber, dass die Theatergruppe des Heimatvereins Olfen, sich bereit erklärt hat, für uns heute ein paar Sketche in plattdeutsch und hochdeutsch zu spielen. Die Spielschar wird geleitet von Frau Hedwig Lunemann.

Durch das Programm führt heute Hans-Jürgen Lübke.

Die Gesamtleitung dieser Veranstaltung hat Frau Brigitte Weiß.

Nach dem Konzert wird unser Sangesbruder Harald Brichta für uns zum Tanz aufspielen.

An dieser Stelle möchte ich mich ganz besonders bei den Fördermitgliedern, für die freundliche Unterstützung unserer musikalischen Arbeit, bedanken.

Bevor wir jetzt im Programm fortfahren, wollen wir zwei Mitglieder des Vereins für 40 jährige Mitgliedschaft Ehren. Es sind Erich Lohmann und Albert Volle. Darf ich Euch bitten einmal vorzutreten.

Danksagung

Meine lieben Sangesfreude,

das war unser Konzert zum Stiftungsfest, ich bedanke mich bei allen Mitwirkenden, besonders bei unserer Pianistin Frau Ursula Liebl. Ursula, wir freuen uns immer sehr, wenn du uns begleitest.

Einen besonderen Dank an das Blechbläser-Quintett „Jost for Brass“ die uns mit ihrer Musik hier heute begeistert haben. Herzlichen Dank das sie heute zu uns gekommen seid.

Wir bedanken uns auch bei unserer Chorleiterin Brigitte Weiß, die heute ihr ganzes Können gezeigt hat.

Durch das Programm führte uns wie immer ganz gekonnt unser Hans-Jürgen Lübke.

Nach unserem gemeinsamen Lied wird die Spielschar des Heimatvereins uns mit ein paar Sketchen erfreuen.

Zusammen mit dem Blechbläser Quintett und Frau Liebl am Flügel singt der Chor nun „Down by the Riverside“.

Und nun wird uns die Theatergruppe des Heimatvereins mit zwei Sketchen erfreuen. Der erste Stück wird in Plattdeutsch gespielt und hat den Titel „Die verunglückte Rollade“.

Das zweite Stück ist in Hochdeutsch und hat den Titel „Gehen Sie doch mal ins Kino“.

Ich wünsche allen viel Vergnügen.

Ganz herzlich bedanken wir uns bei der Spielschar für diese wunderbaren Sketche. Die Sketche sind alle frei erfunden und von Hedwig Lunemann und der Spielschar in Szene gesetzt.

Nochmals einen ganz herzlichen Applaus für diese gekonnten Darbietungen.

Unser Sangesbruder Harald Brichta spielt nachher zum Tanz auf.

Harald an dieser Stelle schon ganz herzlichen Dank für deine Bemühungen.

 

2001

Das 135. Stiftungsfest

26. Oktober 2001, Zeitschrift "Sing mit"

2001

Bis auf den letzten Platz besetzt war die St. Vitus-Kirche beim großen Chorkonzert des Männergesangvereins "Harmonia 1866" e.V.

Anlaß war das 135-jährige Bestehen des Männerchores. Pastor Bernd de Bay betonte in seiner Begrüßung, das ein 135 Jahre alter Männergesangverein nichts mit antiquiertem Liedgut zu tun habe und er habe gerne zugestimmt, als die Bitte an ihn herangetragen wurde, das Konzert in der Kirche durchzuführen. Unterstützt von dem MGV "Harmonie 1920" Nordkirchen und dem MGV Ruhrkohle-Chor aus Essen wurde dann von den Akteuren ein 90 Minuten Programm abgespult, das in der Hauptsache geistliche Liedvorträge zum Inhalt hatte.

Im fliegenden Wechsel traten die Chöre einzeln oder gemeinsam auf. Unter dem Dirigat der Musiklehrerin Brigitte Weiß aus Olfen zeigten die Olfener und Nordkirchener Sänger ihr Können. Der MGV Ruhrkohle-Chor wurde von Gerhard Rabe geleitet, der in Olfen wohnt. Christine Leicht, die Organistin der St. Vitus-Kirche und Stephan Peller, der musikalische Begleiter der Bergleute, sorgten mit ihren Instrumenten durch Solovorträge und Liedbegleitungen für den musikalischen Hintergrund.

Ein Höhepunkt des Nachmittages war der Auftritt der Gäste aus Essen. 30 Minuten lang schlugen die Mitglieder des Ruhrkohle-Chores die Zuhörer in ihren Bann. Die 80 Sänger boten auf den Altarstufen schon ein imposantes Bild, das nur noch übertroffen wurde beim Schlusslied, als alle Mitwirkenden unter der Leitung von Brigitte Weiß das Lied "Ehre sei Gott" anstimmten. Hatten die Akteure zu Beginn des Konzertes die Zuhörer gebeten während der Vorträge nicht zu applaudieren, so wollte nach dem Schlusslied der Beifall kein Ende nehmen. Ein derartiges Konzert habe er in Olfen noch nicht erlebt, sagte auch Bürgermeister Josef Himmelmann, und er hoffe, dass die Resonanz daraus auf den Verein zurück komme. Dank an die Verantwortlichen und an die Sänger für ihre Leistung gab es immer wieder. Die Vorsitzenden der "Harmonia" Herbert Rotte und der "Harmonie" Wihelm Naber, erhielten von den Bergleuten je eine Grubenlampe und die Chorleiterin Brigitte Weiß eine Skulptur aus Kohle.

Die Resonanz der Zuhörer war; "Wer das nicht gehört und gesehen hat, hat etwas verpasst".

 

 

 

2000

1999

1998

Siehe auch