Die Tradition des Theaterspiels

Einführung

Das Theaterspiel hat im Männerchor MGV „Harmonia“ 1866 e.V. Olfen eine lange Tradition. Seit dem Jahre 1872 widmen sich unsere Mitglieder neben der Gesangsarbeit dem Theaterspiel. Fast jedes Jahr — meist zu einem Stiftungsfest — führte unsere Theatergruppe jeweils ein Theaterstück auf.

Aber nicht nur Theaterstücke standen auf dem Programm, sondern auch zahlreiche Sketche, Musicals sowie Lustspiele.

Neben eigenen Darbietungen haben wir im Laufe der Zeit auch Gäste eingeladen, welche das Publikum in ihren Bann zogen.

Wir wünschen Ihnen nun viel Spaß beim Stöbern in unserer Theaterhistorie!

1925

„Elmar“

Elmar

Neben „Elmar“ wurden noch „Preciosa“, „Altheidelberg“ und „Freischütz“ aufgeführt.

Darsteller:

 

1955

„Der Kotelett-Club“

Der Kotelett-Club

„Der Kotelett-Club“ wurde im Rahmen des 89. Stiftungsfestes im Jahre 1955 aufgeführt.

Darsteller:

 

1961

„Nach Italien marsch, marsch“

Das Singspiel „Nach Italien marsch, marsch“ wurde beim Stiftungsfest am 31. Januar 1961 aufgeführt.

Italien

 

1962

„Die Römer“

Die Römer

 

1963

„Die dreijährige Weltreise der Sängerknaben der Harmonia“

Maharahadscha

aus dem „Farbfernseh-Programm Studio Olfen“:

Beim Maharahadscha von Parabutscho wurden die Olfener Sänger auf ihrer Weltreise mit allem Prunk empfangen.

„Die dreijährige Weltreise der Sängerknaben der Harmonia“ wurde beim Stiftungsfest am 9. Februar 1963 im „Farbfernseh-Programm Studio Olfen“ aufgeführt.

Handlung:

Die Sängerknaben der Harmonia begaben sich auf Weltreise und waren zu Gast bei:

Darsteller:

Drehort:

 

1964

„Die Weltreise“

Welreise

Der Film „Die Weltreise“ feierte am 27. Januar 1964 beim Stiftungsfest Premiere.

Aufgrund der sehr positiven Resonanz und auf vielfachen Wunsches des Publikums wurde der Film beim Herbstkonzert am 13. Oktober 1964 wiederholt aufgeführt.

 

1965

„Die Weltreise: Die Rückkehr“

Rückkehr

Aufführung des Films „Die Weltreise: Die Rückkehr“

 

1967

„Vor 100 Jahren“

„Vor 100 Jahren“ wurde beim Stiftungsfest am 28. Januar 1967 aufgeführt.

Handlung:

„Vor 100 Jahren“ zeigt die Gründung des MGV und das alte Olfen.

Darsteller:

1968

„Auf der «Olfensia» in die Weltmeere“

Das Stiftungsfest am 10. Februar 1968 stand unter dem Motto „50 Jahre danach“.

Eine Wiederholung fand am 10. März 1968 beim „Altennachmittag“ statt.

Darsteller:

Conférencier:

Regie:

1969

„Raumfahrt und Mondparty“

Mann im Mond ein Schwerenoeter

Seinen Computer "Bobby" (Albert Volle) füttert Copilot (Leonhard Walterbusch) mit den Daten, die er auf dem Mond gesammelt hat.

Mondfahrt 1969

Zuflucht suchen die beiden Mondmädchen (Brigitte Schwalm und Annette Schwenke) beim Mann im Mond (Ludwig Merten) auf der „Raumparty“ des Männergesangvereins „Harmonia“.

Die „Raumfahrt und Mondparty“ wurde zum Stiftungsfest des Jahres 1969 aufgeführt. Der Auftritt wurde aus organisatorischen Gründen in zwei Teile aufgeteilt.

Der erste Teil fand am Sonntag, 26. Januar 1969 und der zweite am Samstag, 1. Februar 1969 im Saale Schulte-Merten statt.

Handlung:

Für den Männergesangverein Harmonia hat sich die Fahrt zum Mond gelohnt. Das zeigte die Aufführung beim Stiftungsfest im Saale Schulte-Merten. "Raumfahrt und Mondparty" war der Titel, mit dem der MGV seine Gäste begeistete. Wie in früheren Jahren hatten die Sänger Film- und Theaterstück gekoppelt.

Auf die Startrampe für Raketen führte der Film zunächst. Wie bei den Vorbereitungen der USA und Rußland wurden auch die "Harmonia-Lunonauten" gründlich untersucht, bevor sie ins Weltall geschickt wurden. Natürlich gab es auch einen Fehlstart, aber schließlich hob sich die Rakete vom Boden ab. Nach Abschuß eines zweiten Raumkörpers kam es im All sogar zu einer Koppelung, bei der sich die Besatzungen mit echtem Münsterländer Kron begrüßten.

Auch Münchhausen hatte sich nach Olfen begeben und er folgte dem Raumschiff "Olfen II" mit Handraketen. Den Höhepunkt bildete der Start eines Tandems, das durch seine große Geschwindigkeit ebenfalls den Weg zum Mond nahm. Die Radarstation "MGV Olfen" verfolgte auf dem Bildschirm den Flug der Mannschaften, die ihre Bahn am Sternenhimmel entlang zogen. Erstaunlich war es, wie realistisch die Bilder gedreht waren. Sogar den Mann im Mond konnten die Sänger mit einem Gläschen Wein begrüßen.

Dann kam die Landung, die der Beginn des Theaterstücks war. Nachdem die „Lunonauten“ sich auf dem Mond umgesehen hatten, stieg noch ein Bauer aus der Rakete, der als blinder Passagier mitgereist war. Ihm lag daran, als erster Grund und Boden auf dem Mond zu erwerben. Darum hatte er auch ein Schild „Privat-Grund“ mitgebracht. Doch beim Kartoffelpflanzen wurde er von zwei Russen gestört, die ebenfalls gelandet waren. Viel Beifall brachten die Dialoge, bei denen sich herausstellte, daß die Russen auch Vinnum kannten. In deftigem Platt machte der Bauer (Ludwig Schlierkamp) den Neuankömmlingen klar, das er bereits Eigentümer des Gebietes sei. Nicht viel Zeit hatte Münchhausen, denn er hatte einen Funkspruch aus Bonn bekommen, sofort zur Erde zurück zu kehren. Eine Bruchlandung machte schließlich das Tandem. Von acht Fahrern waren noch drei über, nachdem sich einige mit kleinen Engelchen abgesetzt hatten. Mit verglühtem Vorderrad und brennender Hose hatten August Schaemann und der Rest das Ziel erreicht.

Ganz verwirrend wurde es, als auch noch Amerikaner landeten. Commander (Rudi Wessel) und Co-Pilot (Leonhard Walterbusch), hatten sich einen Computer mitgebracht. Ihn fütterten sie mit den Daten Mondes und der Anwesenden. Der Computer (Albert Volle) gab schlagartige Antworten. Die gefundenen Kartoffeln, die von den Amerikanern als Mondbodenprobe betrachtet wurden, entschlüsselte er als "Akkersegen". Aber seine Fähigkeiten gingen noch weiter. Er fand auch den Mann im Mond (Ludwig Merten). Erstaunlich war die Kenntniß des Mondmannes über Olfen, dem Gesangverein und dem "Kitt". Als dann noch Mondmädchen, von den Anwesenden aufgescheucht, bei ihm Zuflucht suchten, hielt man den Mann im Mond für einen richtigen „Schwerenöter“.

Zu Beginn des Abends, durch den Karl Besse als ausgezeichneter Ansager führte, hatte der MGV unter der bewährten Leitung des Dirigenten Willi Sträter aus Datteln, der in diesem Jahr zehn Jahr den Chor leitet, sein Können gezeigt. Russische und italienische Volksweisen und Rheinlieder standen auf dem Programm.

Darsteller:

Conférencier:

Leitung und Regie:

 

1970

„Germanen in Olfen“

Das Theaterstück „Germanen in Olfen“ wurde beim Stiftungsfest am 24. Januar 1970 aufgeführt.

Eine Wiederholung fand am 20. März 1971 am „Altennachmittag“, dem späteren „Seniorennachmittag“, statt.

Darsteller:

„Harmonia“ dreht Geschichte 2000 Jahre zurück

Germanen Gäste in Olfen

Zu Gast beim Männergesangverein „Harmonia“ werden am Sonntag die älteren Bürger Olfens sein. Es ist schon fast eine Tradition geworden, daß die Sänger jedes Jahr in der Fastenzeit für die alten Leute ein Gesangsprogramm aufstellen und bei dieser Gelegenheit mit dem Theaterstück erfreuen, das jeweils zum Stiftungsfest uraufgeführt wurde. Wobei in diesem Jahr die Weltgeschichte um fast 2000 Jahre zurückgedreht wird und man den Germanen und Römern auf die Finger geschaut hat, die zum großen Erstaunen bereits damals plattdeutsch sprachen.

„Ne Mul voll kueren“ über alte Zeiten können die Gäste des Chores auch, wenn sie bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen sitzen, das ihnen von den Frauen der Sänger kredenzt wird. Die Veranstaltung beginnt um 15.30 Uhr im Saal Schulte-Merten.

 

1971

„Olympiade '72“

Olympiade 72

Die „Olympiade '72“ wurde zum Stiftungsfest 1971 aufgeführt.

Handlung:

In dem Theaterstück „Olympiade 1972“ wird das Training für den Kader in München humoristisch erörtert.

 

1972

„Een Grovschmied sat in siene Ruh“

Een Grovschmied sat in siene Ruh

Das Theaterstück „Een Grovschmied sat in siene Ruh“ basiert auf dem niederdeutsch-westfälischen Volkslied „De Groffschmidt“ und wurde beim 106. Stiftungsfest am 22. Januar 1972 im Saale Schulte-Merten („Zum Alten Kaiserhof“) aufgeführt.

Handlung:

Der Grobschmied hatte Sorgen mit seinem Sohn, der als Student in München lebt.

Der Grobschmied und seine Frau machten sich auf den Weg in die Stadt, um dort ihren Sohn Fritz zu suchen. Im „Goldenen Stern“, einer Studentenkneipe, treffen sie dann den Senior einer Burschenschaft, der ihnen mitteilt, dass der Fritz als Austauschstudent in Bagdad lebt.

Auch diese weite Reise nehmen die Eltern auf sich und finden dann schließlich ihren Sohn in einer Haschhöhle wieder.

Nachdem der Fritz seinen Vater zu einem Trip überredet hat, findet auch dieser die Welt wieder schön, und als er dann hört, dass der junge Ölscheich studieren will, vergibt er ihm.

Darsteller:

 

1973

„Iwan Taiga und Zara Durcheinander“

Iwan Taiga

Das Stiftungsfest am 19. Februar 1973 stand unter dem Motto „Iwan Taiga und Zara Durcheinander“.

Handlung:

Beim Stiftungsfest parodierte sich der MGV selbst unter dem Motto „Iwan Taiga und Zara Durcheinander“. Bevor es losging, verlas Karl Besse die Nachrichten live aus dem Fernsehstudio Olfen und schaltete zu den Sängern.

Darsteller:

Conférencier:

 

Live aus dem Fernsehstudio Olfen

Karl Besse als Nachrichtensprecher

Karl Besse als Nachrichtensprecher

1974

„Hamburger Hafen“

Hamburger Hafen in der Presse

Eine musikalische Fahrt in die Hafenstadt Hamburg unter Führung von Kapitän Wiefel unternahmen die Sänger des MGV „Harmonia“.

„Hamburger Hafen“ ist ein musikalisches Theaterstück von Bernhard Wiefel und wurde beim „Altennachmittag“ (dem späteren „Seniorennachmittag“) im März 1974 am „Alten Kaiserhof“ aufgeführt.

Handlung:

Das Stück spielt im Hamburger Hafen. Der Provinzchor aus Olfen, der gerade von einer Amerikatournee zurückgekehrt war, gab ein Gastspiel im Hamburger Hafen. Sehr überrascht zeigt sich der Kapitän, daß auch ein Chor aus der Provinz solche Leistungen bringen kann. Der Chor unter anderem die Lieder „Anker auf“ und „Die Kneipe am Moor“. Die Theatergruppe hatte die Liedvorträge des gesamten Chores geschickt in das Gesamtgeschehen eingefügt.

Auf der Bühne ging es dann international weiter. Nachdem die Olfener sich auf einen Stadtbummel begeben hatten, probierten dann zwei Olfener ihre Angelkünste aus. Aber außer einem Schuh und einem „Knochenfisch“ konnten Albert Volle und Ludwig Schlierkamp nichts mit nach Hause nehmen.

Dann kamen ein Schotte und ein Ölscheich zu Besuch. Später ging es dann mit einigen Chinesen weiter. Der Abschluß im Hamburger Hafen bildete das fröhliche Zusammensein in der Hawaiibar, wo die Sänger von Hawaiimädchen bewirtet wurden.

Darsteller:

Drehbuch:

Regie:

 

1975

„Opa Krukenkamp feiert 75. Geburtstag“

Big Mama Opa Krukenkamp feiert 75. Geburtstag

„Big Black Mama“ zu Gast bei Opa Krukenkamp

„Opa Krukenkamp feiert 75. Geburtstag“ ist ein Münsterländer Schwank sowie der 1. Teil einer zweiteiligen Theateraufführung und wurde am 25. Januar 1975 aufgeführt.

Handlung:

Opa Krukenkamp, wohnhaft in der Olfener Bauerschaft Sülsen, feiert seinen 75. Geburtstag. Zu Gast sind seine Nachbarn sowie seine Verwandtschaft. Jans (Öhm) ist hinter Truta her, wodurch es einige Spannungen zwischen Opa Krukenkamp, Öhm und Truta gibt. Mit einem Negerbaby, einem schwarzen Mann und einer „Big Black Schwiegermutter“ überraschte Tochter Sofia den Opa beim Geburtstagsfest.

Darsteller:

 

 

1976

„Truta will heiroan“

Tante Truta will heiroan

„Truta will heiroan“ ist ein Münsterländer Schwank und ist der letzte Teil einer zweiteiligen Theateraufführung, der 1. ist „Opa Krukenkamp feiert 75. Geburtstag“.

„Truta will heiroan“ wurde zum ersten Mal beim Karnevalsfest im Saale Schulte-Merten („Zum Alten Kaiserhof“) am 15. Februar 1976 aufgeführt. Eine Wiederholung fand am 28. März 1976 am Seniorennachmittag statt.

Handlung:

Tante Truta, wohnhaft in der Olfener Bauerschaft Sülsen, konnte Öhm nicht kriegen und Öhm nicht Truta. Aber dieses Jahr hatten sie mehr Glück. Doch bevor alles in den Hafen der Ehe einmünden konnte, gab es noch manche lustige Verwechselung zu bestehen. Die beiden Heiratslustigem gaben je eine Heiratsannounce auf. Opa Krukenkamp seinerseits bot durch eine Announce Antiquitäten an. Opa Krukenkamp sprach ein Machtwort und die beiden konnten heiraten.

Darsteller:

Regie:

Musikalische Leitung und Harmonika Solo:

Masken und Frisuren:

Kamera:

Ton, Trick und Schnitt:

 

1978

„Frohsinn nach Noten“

Frohsinn nach Noten

„Frohsinn nach Noten“ wurde beim Stiftungsfest am Donnerstag, 26. Januar 1978 aufgeführt.

Darsteller:

als Sängertrio:

als Eisprinzessin:

 

1982

„Der Frater Kellermeister“

Frater Kellermeister

„Der Frater Kellermeister“ wurde beim Stiftungsfest im Saale Schulte-Merten („Zum Alten Kaiserhof“) am 23. Januar 1982 aufgeführt.

Darsteller:

Regie:

1985

„Die Modenshow“

Die Modenshow

Das Bühnenstück „Die Modenshow“ wurde beim Stiftungsfest am 16. November 1985 aufgeführt.

Handlung:

Die „Modenshow“ ist eine humoristische Modenschau mit mannequinhafter Eleganz. Sack- und Biedermeierkleider, Maxi- und Minimode waren zu sehen. Sachverständig, mit Charme und Esprit wusste Hans-Jürgen Lübke als Conférencier die Gäste durch die einzelnen Modeepochen zu führen. Musikalisch umrahmt wurde die Modenshow von Albert Huesmann und Bruno Pettrup.

Darsteller:

Drehbuch und Regie:

Musikalische Unterstützung:

Conférencier:

als Gast:

1986

„Die Weinkönigin von Reblaushausen“

Die Weinkönigin von Reblaushausen

„Die Weinkönigin von Reblaushausen“ ist ein Volksstück in 3 Akten und wurde im Saale Schulte-Merten „Zum Alten Kaiserhof“ am Samstag, 29. November 1986 ab 20 Uhr aufgeführt.

„Die Weinkönigin von Reblaushausen“ wurde aufgrund der sehr positiven Resonanz beim „Bunten Nachmittag“, dem späteren „Bürgernachmittag“, am 29. März 1987 ab 15 Uhr im Saale Schulte-Merten („Zum Alten Kaiserhof“) erneut aufgeführt.

Handlung:

In dem Stück geht es um die Wahl der Weinkönigin von Reblaushausen sowie darum, dass drei Wanderburschen versuchen, die genervte bisherige Weinkönigin für sich zu gewinnen. Allerdings können die drei nicht bei ihr landen.

Darsteller:

Drehbuch und Regie:

Conférencier:

 

„Die Weinkönigin“ in der Presse

Die Weinkönigin in der Presse

Reichlich Applaus verdienten sich die Mimen der MGV-Harmonia mit ihrem Theaterstück. Auch Bürgermeister Knümann mischte kräftig auf der Bühne mit. waz-Bild: Nolte

 

1987

„Cirkus Harmonia“

Zirkus Harmonia

„Cirkus Harmonia“ ist ein Einakter mit Gesang von Willy Nolte, aufgeführt zum Stiftungsfest am 14. November 1987.

Eine Wiederholung des Musiktheaters „Cirkus Harmonia“ fand beim „Bürgernachmittag“ am Sonntag, 28. Februar 1988 statt.

Darsteller:

 

1988

„Kurklinik Harmonia“

Kurklinik Harmonia

„Kurklinik Harmonia“ ist ein Volksstück in 2 Akten mit Gesangseinlagen von Willy Nolte und wurde zum Stiftungsfest im Saale Schulte-Merten („Zum Alten Kaiserhof“) am 26. November 1988 aufgeführt.

Eine Wiederholung fand am Sonntag, 5. März 1989 im Rahmen des „Bürgernachmittags“ um 15 Uhr im Saale Schulte-Merten („Zum Alten Kaiserhof“) statt.

Handlung:

Hier sollten drei Sangesbrüder, die dem Alkohol gerne zusprachen, eine Entziehungskur machen. Der behandelnde Arzt und seine Sprechstundenhilfe reisen ihnen unerkannt hinterher und sorgen so für einige Verwechslungsszenen, die für die richtige Stimmung unter den Zuschauern sorgt.

Darsteller:

Drehbuch und Regie:

 

1989

„Traumschiff Harmonia“

Traumschiff Harmonia

„Traumschiff Harmonia“ ist ein musikalisches Volksstück mit Gesangseinlagen von Willy Nolte, welches im Rahmen des Stiftungsfestes am Samstag, 25. November 1989 aufgeführt wurde.

Handlung:

Die Familie Berensen betreibt seit Generationen ein Unternehmen der Küstenfrachtschiffahrt. Durch die übergroße Konkurrenz der Containerschiffe ist das Unternehmen in Existenznot geraten.

Es ist Sonntagsmorgen. Der Reeder und Kapitän Jan Berndsen sitzt zu Hause über seine Bilanz. Die Ergebnisse sind so niederschmetternd, daß er die Einstellung des Betriebes beschließt.

Sein letztes Schiff die „Harmonia“ soll abgewrackt werden. Seine Tochter Antje, Sohn Karl, Onkel Hein und Frantek der Steuermann kommen aus der Kirche und Käptn Jan gibt Ihnen die schlimme Nachricht bekannt. Es wird beraten und Schnaps getrunken. Als der Schnaps zur Neige geht, beschließt man die Beratung beim Frühschoppen fortzusetzen.

Ort der Handlung:

Sintbeck an der Nordsee

Darsteller:

als Stargäste:

Matrosenballett und Chor:

Tanzchoreographie und Maskenbildner:

Musikalische Leitung:

Klavier:

Schlagzeug:

Akkordeon:

Bühnenbild:

Drehbuch:

Regie:

 

1990

„De Groffschmidt“

De Groffschmidt

Das niederdeutsch-westfälische Volkslied „De Groffschmidt“ wurde als Musiktheater von unserer Theatergruppe im Rahmen des Stiftungsfestes am 24. November 1990 aufgeführt.

Darsteller:

Regie und Vorsinger:

1991

„Die Westernshow“

„Die Westernshow“ ist eine Parodie auf Westernmelodien und wurde zum 125-jährigen Stiftungsfest am 25. und 26. Mai 1991 aufgeführt.

Als Gäste waren die Sänger des MGV Sängerbund Olfen aus dem Odenwald eingeladen.

Handlung:

Wir schreiben das Jahr 1866. Sie wissen: Genau zu dieser Zeit wurde in Olfen der MGV „Harmonia“ gegründet. Es war aber auch eine Zeit, in der viele Menschen aus den unterschiedlichsten Gründen ihr Geburtsland verließen, um in der "neuen Welt" auch eine neue Heimat zu finden. Amerika zog immer wieder Tausende aus aller Herren Länder wie ein Magnet an: Die neue Welt als Land der Verheißung!! Dort hat auch die hier gleich agierenden Gestalten der reine Zufall zusammengeführt. Neben vielen verwegenen Gestalten trafen hier im „wilden Westen“ Cowboys, Trapper und Goldsucher aufeinander, und versuchten hier ihr Glück zu machen. Sie trafen auf Indianer, die mit recht jede Handbreit ihres angestammten Bodens mit Zähnen und Klauen zu verteidigen suchten. Für Aufregung und Gefahr war also stets gesorgt.

Unsere MGV-Abenteuerer wollen Ihnen nun gleich singenderweise einen kleinen Einblick und Eindruck geben von einer Zeit, von der sicher fast jeder Junge als verklärter Westernromantik geträumt hat, und wobei die Mädchen manchmal zu leiden hatten.

Sind Sie aber bitte nicht so streng mit unsren MGV-Akteuren, die in diesem Jahr bekannterweise 125 Jubiläumsjahre auf dem Puckel haben, den Wildwesttraum aber noch nicht ganz ausgeträumt haben, und empfangen Sie sie mit einem freundlichen Applaus!

Westernshow

Darsteller:

 

1992

„Berliner Luft“

Berliner Luft

„Berliner Luft“ ist ein Lieder-Sketch, der zum Stiftungsfest am 28. November 1992 in der Stadthalle Olfen aufgeführt wurde.

Handlung:

Der Conférencier betritt die Bühne und erläutert die Veranstaltung; u. a. Bedeutung Berlins, Deutsche Einheit, Zukunft Berlins als Hauptstadt, Berlin wieder Weltmetropole mit seinen alten Flair und seiner kulturellen Bedeutung.

Darsteller:

Drehbuch und Regie:

 

1993

„Wo fang ick't an“

„Wo fang ick't an“ ist ein plattdeutsches Kurzspiel von Ubbo Gerdes. Dieses Stück wurde von der Katholischen Frauengemeinschaft bei unserem „Seniorennachmittag“ am 28. März 1993 aufgeführt.

Handlung:

In dem Sketch „Wo fang ick't an“ geht es um ein Mann der zu „dösig“ ist, einen Heiratsantrag zu machen. Ein anderer, der sich besser mit Frauen auskennt, soll ihm helfen und ein paar heiße Tipps geben. Bei den Proben werden die beiden schließlich von der Angebeteten erwischt. Die Frau fällt in Ohnmacht, der Tölpel beichtet, zum Happy End fallen sie sich in die Arme.

Darsteller:

„Berliner Luft“

Zum Abschluss des „Seniorennachmittages“ führte der MGV Lieder-Sketch „Berliner Luft“ auf.

Für Details wie Handlung, Darsteller, Drehbuch und Regie siehe: 1992

„Wien, Wien nur Du allein“

Wien

„Wien, Wien nur Du allein“ ist ein musikalisches Bühnenstück von Willy Nolte, welches zu unserem Stiftungsfest am 27. November 1993 um 20 Uhr in der Stadthalle Olfen aufgeführt wurde.

Handlung:

Ein Olfener Ehepaar mit Sohn gewinnt in einem Preisausschreiben eine Reise nach Wien für eine Woche einschließlich aller Kosten und Taschengeld. Die Nachricht über den Gewinn des Preises wird vom Postboten während des Frühstücks überbracht. Große Freude in der Familie. Da die Familie nur drei Personen zählt, der Gewinn aber für vier Personen ausgeschrieben ist, wird der Briefträger mitgenommen.

Darsteller:

Bühnengestaltung:

Regie bei den Proben:

Musikalische Leitung:

1994

„Rheinischer Frohsinn — Rheinische Lieder“

Rhein

„Rheinischer Frohsinn – Rheinische Lieder“ ist ein musikalisches Volksstück von Willy Nolte und wurde am Samstag, 26. November 1994 beim Stiftungsfest aufgeführt.

Handlung:

Die Tochter (Trinchen) des steinreichen Hotelbesitzers Florian und der Sohn (Anton) des liebenswerten, aber etwas weniger bemittelten Weinbauers Kiepenträger, haben sich auf dem Winzerfest ineinander verliebt und beschlossen, zu heiraten. Immer wieder trafen sie sich heimlich und berieten ihre Zukunft. Beider Eltern wußten natürlich nichts von ihrer heimlichen Liäson.

Ein Geschäftsfreund von Florian (Raffling) möchte gerne den Weinberg und die Straußwirtschaft von Kiepenträger zum Neubau eines Supermarktes kaufen. Wohlwissend, daß der Grund und Boden Florian gehört und von Kiepenträger nur gepachtet ist. Raffling versucht ständig Florian gegen Kiepenträger aufzuhetzen, um ihn zur Kündigung des Pachtvertrages mit Kiepenträger zu bewegen. Da aber Florian und Kiepenträger Schulfreunde sind, lehnt Florian dieses Ansinnen ab. Durch Zufall erfährt Raffling von der heimlichen Liebe zwischen Trinchen und Anton.

Raffling erzählt nun dem Florian, daß Kiepenträger diese Liebschaft eingefädelt habe, damit sein Sohn einmal über Trinchen an das Erbe von Florian herankommen könne. Florian ist rasend vor Wut. Kiepenträger hatte schlechte Geschäftsjahre und ist ein Jahr mit der Pacht im Rückstand. Stillschweigend hat Florian das bisher tolleriert. Ein Passus im Pachtvertrag besagt jedoch, daß, wenn der Pächter mit sechs Pachtmieten im Rückstand ist, der Pachtvertrag fristlos kündbar ist. Über einen Rechtsanwalt läßt Florian den Vertrag fristlos kündigen und fordert Kiepenträger zur sofortigen Räumung des Anwesens auf. Das Schreiben schlägt bei der Familie Kiepenträger wie eine Bombe ein. Verzweifelt und ratlos rätselt man über den Grund dieser Maßnahme des Florian.

Zwischenzeitlich spielt sich aber auch ein großes Drama zwischen Florian und seiner Tochter Trinchen ab. Florian droht ihr mit Enterbung und sogar mit Rauswurf. Am gleichen Tage trifft unverhofft ein Kurschatten und langzeitliche außereheliche Liebschaft von Florian (Stella) in seinem Hotel ein. Dem Florian ist dieses Zusammetreffen außerordentlich peinlich - zumal diese Frau ihn ständig bedrängt und aufdringlich mit ihm flirtet. Da es Stella zur Zeit nicht besonders gut geht und zu dem auch noch einen arbeitsscheuen Playboy als Freund hat, ist sie eigentlich nur gekommen, um Florian in erpresserischer Weise zur Kasse zu bitten. In einem erregten Zwiegespräch eröffnet Stella dem wutschnaubenden Florian ihre Absicht. Die geforderte Summe ist beträchtlich. Stella nennt als Zahlungstermin den Samstag in einer Woche und verabschiedet sich. Florian weiß, daß für ihn Ehe, Ansehen und Existenz auf dem Spiel stehen, wenn dieses Verhältnis offenbar wird. Außer sich vor Wut, aber insgeheim schon bereit sich der Erpressung zu beugen, hadert er mit seinem Schicksal.

Um einen amüsanten Abend zu verbringen, begibt sich Stella in die Straußwirtschaft zu Kiepenträger, denn hier geht es lustig und volkstümlich zu. Nur der Wirt machte eine sehr bedrückte Miene und in einer Ecke sitzt ein junges Paar , das ebenfalls eine traurigen Anblick bietet. Das Lokal füllt sich und der Wirt fordert das junge Paar auf, ihn beim Bedienen der Gäste zu helfen. Das junge Mädchen kommt an den Tisch zu Stella und nimmt deren Bestellung auf. Bei ihrer Rückkehr fragt Stella nach dem Grund ihrer Betrübnis. Stella fordert das Mädchen auf, sich zu ihr zu setzen und ihr Leid zu offenbaren. Das Mädchen nennt ihren Namen und ihre Herkunft, und Stella kommt bei der weiteren Erzählung der jungen Frau aus dem Staunen nicht mehr heraus. Stella verspricht Trinchen, die Angelegenheit zu regeln. Stella sucht am anderen Tag Raffling auf, tut so als ob sie von seinem Bauvorhaben gehört habe und an einer Anmietung des Supermarktes interessiert sei. dabei macht sie ihm ununterbrochen und dreist den Hof. Ein neuer Treffpunkt wird vereinbart. Stella geht zu Florian und erklärt ihm, sie habe es sich anders überlegt, sie wolle kein Geld von ihm. Hocherfreut will Florian nun den Grund ihres Sinneswandels erfahren. Stella berichtet, was sie von der tragischen Liebe seiner Tochter weiß, und fordert kategorisch, nicht ihr das Geld, sondern Trinchen und Anton das Jawort zu geben.

Große Versöhnung und Verlobung in Kiepenträgers Straußwirtschaft. Stella und Raffling schließen sich als Verlobungspaar an. Raffling bezahlt reumütig das ganze Fest.

Darsteller:

Souffleuse:

Regie:

1995

„Kein schöner Land“

„Kein schöner Land“ ist ein ernst zunehmendes, aber dennoch romantisches Theaterstück von Willy Nolte. Es wurde zum Stiftungsfest am 2. Dezember 1995 in der Stadthalle Olfen aufgeführt.

Handlung:

Die Bundesbürger tummeln sich in der heutigen Zeit als Jet-Set-Klasse in der ganzen Welt. Je weiter desto besser, je vornehmer desto schöner, je teurer desto Aufmerksamkeit erregender. Es ist nicht unbedingt so, daß sich das Viele erlauben könnten. Nein, nun nach etlichen Jahren weite Welt haben sie erkannt, wie schön unsere Heimat ist und wie gut und gemütlich wir uns auch hier erholen können.

Die Auseinandersetzung über dieses brisante Thema fand grundsätzlich im Gasthaus „Zum Ochsenwirt“ in Mausegatt, einer Kleinstadt am Rande des Ruhrgebietes, statt, der selbst eifriger Verfechter der Heimattreue ist. Die Meinungen waren zwar verschieden, aber in bier- und weinseliger Laune schwankten die Emotionen doch zur Vaterlandstreue. Es war immer hochinteressant, und es soll uns mit dieser Thematik auch zeigen, welche Gedanken uns Deutsche in dieser Beziehung bewegen.

Darsteller:

Bühnenbild:

Technische Abteilung:

Buch:

Conférencier:

Musikalische Leitung:

Regie:

1999

 

Die nachfolgenden Stücke wurden beim „Bürgernachmittag“ am 21. März 1999 unserer Theatergruppe aufgeführt.

„Do steit dat Monken“

Musik und Gesang:

Darsteller:

„Die vierzehn Nothelfer“

Darsteller:

„Das spanische Leibgericht“

Das spanische Leibgericht

Das Theaterstück „Das spanische Leibgericht“ ist ein süddeutsches Lustspiel in 1 Akt von Franz Rieder.

„Das spanische Leibgericht“ wurde erstmals beim Stiftungsfest am Samstag, 27. November 1999 von unserer Theatergruppe aufgeführt.

Eine Wiederholung fand am „Bürgernachmittag“ am 2. April 2000 statt.

Handlung:

In dem Theaterstück geht es um das „spanische Leibgericht“, welches Amanda vermeintlich für Lorenz zubereiten soll, ohne zu ahnen, dass sie hereingelegt werden soll.

Darsteller:

Kamera:

Souffleure:

Bühnentechnik:

Drehbuch:

Regie:

2000

„Die Pferdekur“

Die Pferdekur

Das Theaterstück „Die Pferdekur“ — ein Schwank in 1 Bild, nach einer Idee von Karl Albert, von Carl Siber — wurde erstmalig am 2. Dezember 2000 von unserer Theatergruppe aufgeführt.

Eine Wiederholung von „Die Pferdekur“ fand beim „Bürgernachmittag“ am 1. April 2001 statt.

Handlung:

Gustav Plästerkamp hat einen mehr als gesunden Appetit. Nachdem er zum zweiten Frühstück bereits ein großes Stück Schweinernes mit Kraut, und hernach noch ein Gansviertel mit Salat vertilgt hat, fragt er schon wieder, wann endlich das Mittagessen auf den Tisch komme. Um ihn zufrieden zu stellen, setzt man ihm eine Schüssel voll Knödel vor, die er restlos verputzt. Aber die Überfütterung rächt sich: er bekommt heftige Leibschmerzen und muß ins Bett.

Seine Tochter Elisabeth hat kürzlich einen jungen Arzt kennen und lieben gelernt, der in nächster Nähe wohnt und den sie rufen läßt. Dr. Kurt Löffler wollte eben in dringender Angelegenheit wegfahren, kommt aber doch, da Elisabeth ihn holen läßt, und verordnet in der Meinung, es handle sich um eines der Pferde von Plästerkamp, eine „Pferdekur“.

Dr. Löffler ist nämlich Tierarzt, was Elisabeth, die ihn nur kurze Zeit kennt, bis dahin noch nicht bekannt war. Da er große Eile hat, geht er wieder, ohne den Patienten gesehen zu haben.

Und nun kommt die Ausführung der Pferdekur, die so ziemlich das Tollste ist, was man auf der Bühne erleben kann. Man muß das gesehen haben, was mit dem armen Plästerkamp alles gemacht wird! Aber - die Pferdekur hat ihm doch geholfen: er ist seine Leibschmerzen los und - zugleich seine Tochter. Denn daß diese nach der gelungenen Wunder - und Pferdekur ihren Tierarzt Dr. Löffler bekommt, ist selbstverständlich.

Darsteller:

Kamera:

Conférencier:

Regie:

Drehbuch:

2001

„Das Schlitzohr“

Das Schlitzohr

Bei dem Theaterstück „Das Schlitzohr“ handelt es sich um einen schwäbischen Schwank in 1 Akt von Willrecht Wöllhaf. Zum 135. Stiftungsfest am 30. Oktober 2001 wurde das Theaterstück „Das Schlitzohr“ von unserer Theatergruppe aufgeführt.

Eine Wiederholung von „Das Schlitzohr“ fand beim „Bürgernachmittag“ am 17. März 2002 statt.

Handlung:

Wenn man tot ist, lernt man seine Verwandtschaft erst richtig kennen, sagte sich das Schlitzohr Eugen Kümmerle, verkleidete sich und meldete den Geschwistern sein eigenes Begräbnis. So schlimm hatte er sich seine Möchtegern-Erben nun aber doch nicht vorgestellt. Sie zerreißen sein Testament, stürzen sich auf seine Wohnung, kassieren sein Sparbuch und wären beinahe auch noch handgreiflich geworden. Nun reichte es - und Eugen macht dem Spuk mit einem Schlag ein Ende. Ein ganz schön aufregendes Spektakel mit einem für alle überraschenden Schluss.

Darsteller:

Souffleur:

Regie:

Conférencier:

Drehbuch:

2002

„Gesangverein Concordia“

Gesangverein Concordia

„Gesangverein Concordia“ ist ein schwäbischer Schwank in 3 Szenen von Willrecht Wölhaf aus dem Jahre 1988, welcher am 23. November 2002 von unserer Theatergruppe aufgeführt wurde.

Handlung:

Zwei Jahre vor seinem hundertjährigen Jubiläum steckt der Gesangverein „Concordia” in einer großen Krise. Der Singstundenbesuch läßt immer mehr zu wünschen übrig. Als dann aber plötzlich eine junge, ledige Lehrerin den Chor übernimmt, rennen die Männer wieder begeistert in die Chorprobe. Dies wiederum macht die Sängerinnen mobil, die nun eifersüchtig ihre Ehemänner vollzählig in die Singestunde begleiten. Dabei gibt es allerlei Verwicklungen und Verdächtigungen, die sich aber für die „Concordia” schließlich als rettend erweisen.

Darsteller:

Souffleure:

2003

„Der Stellvertreter“

„Der Stellvertreter“ ist ein heiterer Einakter von Franz Hayn.

Das Theaterstück „Der Stellvertreter“ sollte ursprünglich beim Stiftungsfest am 15. November 2003 aufgeführt werden, musste aber leider aus organisatorischen Gründen abgesagt werden.

Handlung:

Der Bürgermeister von Hintertupfingen, Hornbichler, muss zu einem Medikamententest ins Krankenhaus. Dummerweise sind alle Gemeinderäte zur gleichen Zeit auf verschiedene Kurse geschickt worden. Der reine Zufalls war's. Nun ist guter Rat teuer. Zunächst denkt er an eine Vertretung durch seine Frau und seine Tochter, doch dann kommt die Frau auf die Idee, den Gemeindediener zum Stellvertreter zu machen. Gleichzeitig hofft die Tochter durch ihn das Aufgebot mit ihrem Gustl machen zu können, das der Vater ihr als Bürgermeister verweigert. Der Bürgermeister stimmt zu und während die Frau des Gemeindedieners ihren Mann schon in einer höheren Position sieht, muß der Bürgermeister zum Schluß doch entsprechend der Gemeindeordnung handeln.

Geplante Besetzung der Darsteller:

Bühnenbild:

Wohnstube des Bürgermeisters Hornbichler. Auf Bühnenmitte im Hintergrund ein Sofa oder eine Bank, davor ein Tisch mit bunter Tischdecke. An den Schmalseiten des Tisches je ein Stuhl. An der linken Bühnenseite im Vordergrund ein Sessel und rechts im Vordergund an den Seitenkulissen eine kleine Kommode oder ein Ziertischchen mit Blumen darauf. Rechts neben der Tischgarnitur am Hintergrund ein Fenster mit bunten Gardinen. Sonstige Ausstattung: Bilder usw. nach Belieben, jedoch dem ländlichen Stil angepasst.

2004

„Die verunglückte Rolllade“

„Die verunglückte Rolllade“ ist ein plattdeutscher Sketch von Hedwig Lunemann und wurde von der Theatergruppe des Olfener Heimatvereins bei unserem Stiftungsfest am 3. November 2004 aufgeführt.

Handlung:

Guste fegt morgens das Laub von der Straße, und wundert sich das bei Änne die Rollladen nicht hochgehen. Es kommen immer mehr Frauen dazu und sie stellen alle möglichen Vermutungen an was mit Änne sein könnte. Fritz ist mit der Harmonia ein paar Tage unterwegs und Änne ist allein im Haus. Die Vermutungen werden immer dramatischer, ob Änne wohl krank ist, oder gar ohnmächtig, oder sogar tot ist?

Plötzlich kommt Änne mit dem Fahrrad um die Ecke, alle fallen fast in Ohnmacht und Änne fragt was den los sei. Alle wundern sich das Änne so vergnügt ist und fragen warum den bei ihr die Rolladen noch unten sind. Änne sagt, sie hätte gestern Pech gehabt, ihr sei das Rollladengurt gerissen.

Darsteller:

Drehbuch und Regie:

„Gehen Sie doch mal ins Kino“

„Gehen Sie doch mal ins Kino“ ist ein hochdeutscher Sketch von Hedwig Lunemann und wurde von der Theatergruppe des Olfener Heimatvereins bei unserem Stiftungsfest am 3. November 2004 aufgeführt.

Handlung:

Ein Ehepaar (Hedwig und Leo) möchte mal ins Kino gehen, aber in Olfen ist das nur beim „KuK“ (Abk. für „Kunst- und Kulturverein“) möglich. Also gehen sie dahin und wundern sich wie schön es da ist. Sie setzen sich und Hedwig fragt ihren Mann Karl Gustav, ob er sich auch die Füße gewaschen habe, es habe im Taxi so streng gerochen. Karl Gustav ist empört und sagt er habe sich die Füße gewaschen. Im Kino sitzen noch mehr Frauen und halten sich die Nase zu. Hedwig sagt zu ihrem Mann hier riecht es auch ganz fürchterlich. Die anderen Frauen nehmen Abstand und sehen unter den Stühlen nach sie meinen es stinkt nach Hundekot. Hedwig fragt ihren Mann ob er auch die Socken gewechselt habe. Karl Gustav ganz empört sagt selbstverständlich habe er die Socken gewechselt, aber er wisse ja das sie ihm nicht traue, und zieht als Beweis die alten Socken aus der Tasche.

Darsteller:

Drehbuch und Regie:

 

2005

„Das Pilzragout“ und ...

Theaterstück Heimatverein Olfen Stiftungsfest 2005 Theaterstück Heimatverein Olfen Stiftungsfest 2005

„Das Pilzragout“ ist ein Sketch von Hedwig Lunemann und wurde von der Theatergruppe des Olfener Heimatvereins bei unserem Stiftungsfest am 3. Dezember 2005 aufgeführt.

Der erste Stück hat den Titel „Das Pilzragout“ bei Adelgunde Freifrau von der Ried, gespielt von Maria Kortenbusch. Als Gäste sind geladen: Walburga Baronin von Süderfeld, gespielt von Hedwig Lunemann, die Fürstin vom Stein, Guste Pellmann, Eulalie Gräfin von Scherleburg, Gertrud Schröer, Comtessa vom Elterhof, Christel Schaemann.

Nach einer kleinen Pause sehen sie dann den zweiten Sketch.

Für dieses Stück sagen ich Ihnen keinen Titel. Es handelt sich bei dem Sketch um den ausgelaufenen Kanal bei Olfen, 2005. Sie werden sehr schnell herausfinden worum es sich handelt.»

Darsteller:

Souffleuse:

Drehbuch und Regie:

 

2007

„Der Lottogewinner“

Der Lottogewinner 2007

Zum Abschluss des Herbstfestes am 27. Oktober 2007 brachten die Harmonias den Sketch „Der Lottogewinner“ von Vicco von Bülow (Loriot) aus dem Jahr 1984, unter der Leitung unseres Sangesbruders Harald Brichta auf die Bühne.

Handlung:

Hauptfigur des Sketches ist der 66jährige Rentner Erwin Lindemann, der gerade 500.000 DM im Lotto gewonnen hat und nun in seinem Wohnzimmer von einem Fernsehteam für die Abendnachrichten zu seinen weiteren Plänen befragt wird. Lindemann, in einem Sessel sitzend und ob des Trubels durch die Fernsehleute um ihn herum sichtlich nervös, soll dabei nur folgendes kurze, zuvor einstudierte Statement abgeben:

„Ich heiße Erwin Lindemann, bin Rentner und 66 Jahre. Mit meinem Lottogewinn von 500.000 Mark mache ich erstmal eine Reise nach Island, dann fahre ich mit meiner Tochter nach Rom und besuche eine Papstaudienz. Und im Herbst eröffne ich dann in Wuppertal eine Herrenboutique.“

Darsteller:

Regie:

Drehbuch:

 

2008

„Der Angeber“

Der Angeber

Beim Herbstfest am 26. Oktober 2008 wurden die „Harmonias“ stürmisch begrüßt, die nicht nur mit ihren Vorträgen das Publikum begeisterten, sondern auch unsere Theatergruppe brachte einen Sketch mit dem Titel „Der Angeber“.

Darsteller:

 

2010

„Der Stammtisch“

Der Stammtisch

„Der Stammtisch“ ist ein musikalisches Theaterstück von Horst Feldhege, welches zum Stiftungsfest am Samstag, 18. Dezember 2010 aufgeführt wurde.

Handlung:

In dem Theaterstück erzählen die Sänger im Gesang ihre (fiktiven) Erlebnisse im MGV.

Darsteller:

Musikalische Unterstützung:

Regie:

 

Siehe auch